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GPS-Geräte



Garmin GPSMap60CS

Man findet heute eine reiche Auswahl an GPS-Geräten die man zum Geocaching benutzen kann. Der Übersichtlichkeit halber unterteilen wir diese Geräte in verschiedene Klassen:



Handy:

Einige Handys können online ihre Position abfragen und einfache Routing-Funktionen erfüllen. Diese Geräte stoßen aber meist an ihre Grenzen wenn es abseits der offiziellen Straßen etwas ins Gelände geht. Oft beschränkt sich ihr Funktionsumfang lediglich auf Straßennavigation und zur Anzeige kommen nur Richtungspfeile die Abbiegehinweise geben. Dies reicht in den seltensten Fällen zum Geocaching aus.



PDA/PPC:

Aufgrund des großen Displays und der Möglichkeit eigene Software auf diesen Geräten zu installieren, können diese Geräte eingeschränkt in Verbindung mit einem GPS-Empfänger zum Geocachen eingesetzt werden. Von vielen Geocachern geschätzt ist auch die Möglichkeit die Beschreibungen der Geocaches auf diese Geräte zu laden und somit ein papierloses Geocaching zu betreiben. Entscheidende Nachteile sind jedoch die meist nur kurze Akku-Standzeit und die mangelnde Wasserfestigkeit. Beim Geocaching kann man immer mal in einen Regenschauer kommen und wenn der teure PDA dabei zerstört wird, ist auch keinem geholfen. Diese Geräte eigenen sich aber hervorragend um z.B. als Zweitgerät die Autonavigation bis zum Geocachegebiet oder dem Parkplatz zu übernehmen.



Notebook:

Notebooks können zwar in Verbindung mit einem GPS-Empfänger ebenfalls Navigationsaufgaben übernehmen, eigenen sich aber wegen ihrer Sperrigkeit und der völlig mangelnden Wasserdichtigkeit nicht zum Outdoor-Geocachen. Auch zum Navigieren bis zum Geocache-Gebiet mit dem PKW sind sie nur in Verbindung mit einer speziellen Halterung oder Mithilfe eines Beifahrers zu empfehlen.



Outdoor GPS-Geräte (Handheld):

Die Firmen Garmin und Magellan haben sich auf die Herstellung von speziellen Outdoor GPS-Geräten spezialisiert. Zwischen den Anhängen dieser beiden Hersteller entbrennt in den Foren immer wieder ein 'Glaubenskrieg' welche Geräte denn nun besser seien. Hierauf wollen wir nicht näher eingehen, denn Geräte beider Hersteller haben irgendwo ihre Vorteile und können zum Geocaching uneingeschränkt empfohlen werden.
Diese Outdoor GPS-Geräte kann man wiederum in 3 Klassen unterteilen:

Einsteigerklasse (ohne Kartendarstellung):
Geräte der Einsteigerklasse bekommt man neu für ca. 100-150 Euro, gebraucht entsprechend günstiger. Diese Geräte besitzen einen Richtungspfeil der den Geocacher sicher zum Geocache führen kann. Eine Kartendarstellung oder Kompassfunktionalitäten bleiben jedoch Geräten der höherwertigen Klassen vorbehalten. Typische Vertreter dieser Klasse sind vom Hersteller Garmin die Geräte der Serie "eTrex" oder "Geko" und von Magellan die Serie "eXplorist 100-300". Diese Geräte sind zum Geocachen völlig ausreichend und stehen nicht nur bei Anfängern hoch auf der Beliebtheitsskala.

Mittelklasse (mit s/w Kartendarstellung):
Mittelklassegeräte besitzen zusätzlich die Möglichkeit einer Kartendarstellung, wenn auch nur in schwarz/weiss. Mit deren Hilfe ist es dann auch möglich z.B. um einen Fluss oder eine Autobahn herum einen Weg zu finden, ohne dass man Kartenmaterial in Papierform mitführen muss. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass zum höheren Gerätepreis noch herstellerspezifisches Kartenmaterial hinzugekauft werden muss. Somit können die Anschaffungskosten, will man dieses Feature denn auch nutzen, sehr schnell recht hoch werden.

Oberklasse (mit farbiger Kartendarstellung):
Die Geräte der Oberklasse stellen die Luxus-Ausführungen der Outdoor GPS-Geräte dar. Mit der farbigen Kartendarstellung und entsprechendem topographischen Kartenmaterial lassen sie kaum Wünsche offen. Manche dieser Geräte bekommt man dann auch mit einem eingebauten Kompass, welcher bei Peilungen wertvolle Dienste leisten kann. Die Anschaffungskosten dieser Geräte können zusammen mit entsprechendem Kartenmaterial aber schon mal an die 700 Euro betragen.

Wir möchten hier ganz bewusst keine Geräteempfehlung aussprechen. So vielfältig das Hobby Geocaching ist, so unterschiedlich können auch die Anforderungen an ein GPS-Gerät sein. So möchte vielleicht ein Geocacher das Gerät auch zum Navigieren auf dem Motorrad einsetzen und schafft sich lieber gleich ein höherwertiges und dafür spezialisiertes Gerät an. Ein Einsteiger der noch gar nicht weiß ob ihm dieses Hobby überhaupt Spaß macht wählt vielleicht eher ein günstiges Gebrauchtgerät aus.
Bei den hier erwähnten Outdoor GPS-Geräten der beiden Hersteller kann man normal nicht viel falsch machen. Wir empfehlen lediglich für längere Geocache-Touren darauf zu achten, dass das GPSr mit handelsüblichen Batterien (AA oder AAA) betrieben werden kann, von welchen man einfach Ersatz mitnehmen oder die man zumindest an jeder Tankstelle nachkaufen kann. Denn nichts ist ärgerlicher wenn einem im Urlaub oder kurz vor dem Geocache der Strom im GPSr ausgeht und man daher die Geocache-Suche abbrechen muss.
Die Zeitschrift "Outdoor" hat in der Ausgabe 03/2006 einen recht aktuellen Überblick und Test der aktuellen GPS-Geräte veröffentlicht.
Den entsprechenden Sonderdruck der GPS-GmbH kannst du hier herunterladen:



Outdoor 03/06 Sonderdruck (download PDF 15,0MB)




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